Ein paar Worte über den Attentäter von Halle

Ich möchte an der Stelle gerne mal ein paar deutlichere Worte über den Attentäter von Halle finden. Mir ist es dabei völlig egal, was andere sagen oder interpretieren.

Gerade als Nationalist ist es mir ein Bedürfnis, hier deutlicher zu sein.

Dieser Typ ist kein “Rechtsextremer”, kein “Patriot”, kein was auch immer. Was er ist, ist ein kaltblütiger Mörder und Abschaum.

Selbst WENN man eine angebliche ideologische Grundlage für diese Tat annimmt, so hat er wohl völlig konträr dazu gehandelt. Dieser Untermensch hat zwei Menschen aus seinem eigenen Volk kaltblütig ermordet und war bereit dazu, noch mehr zu töten, und weitere hat er schwer verletzt. Also wohl kaum das, was irgendwie gut FÜR sein Land ist. Sollte er überhaupt Deutscher sein. Das Aussehen läßt genug Raum für Spekulationen zu.

Ein echter Patriot ist kein marodierender Gewalttäter. Wer wirklich seine Heimat liebt, steht für das ein, was wichtig ist: Den Erhalt des eigenen Volkes, der eigenen Sprache und Kultur und das auf vernünftigem Wege. Das Abschießen von anderen Menschen – egal ob Landsleute oder nicht – gehört definitiv NICHT dazu.

An den Täter direkt gerichtet:

Ich hoffe ernsthaft, daß dein erbärmliches Leben im Gefängnis zur Hölle wird oder du in irgendeiner Art und Weise dort den Tod findest. Egal ob durch einen Mitgefangenen, durch Selbstmord oder “Selbstmord”. Scheißegal wie. Ich hoffe, jemand bricht dir vorher deine häßliche Hakennase und vergewaltigt dich so lange, bis du auf Windeln angewiesen bist.

Was auch immer du glaubst, zu sein, du bist NICHTS. Kein Patriot, kein Kämpfer für die Weißen, das einzige, was du bist, ist Abschaum, der in den 30er Jahren für solche Taten völlig berechtigt das Fallbeil gesehen hätte.

Es ist dabei irrelevant, ob du tatsächlich eine “Überzeugung” hattest oder gekauft wurdest. Solche Typen wie du sind Minusmenschen ohne Wert. Jede besoffene Dorfkrake hat noch mehr Schneid als du.

Die Folgen der Tat – abgesehen von den Morden – sind natürlich wieder vorhersehbar gewesen. Vor einigen Tagen jammerte die denunziatorische Amadeo-Antonio-Stiftung, daß ihr die Gelder gestrichen wurden. Schließlich sei der “Kampf gegen Rechts” ja so wichtig. Daß der “KRampf gegen Rechts” vornehmlich in der Online-Denunziation und der Förderung von Antifa-Typen besteht, ist eine Erkenntnis, die mittlerweile selbst so manchem “Normalo” dämmert. Wahrscheinlich hätte man endlich Ruhe vor dem Quatsch gehabt. Aber da kamst du daher und zack, sofort hat die Regierung die Kürzung rückgängig gemacht und jene Stiftung freut sich wieder über 100 Millionen. Glückwunsch, du Vollidiot! Das zeigt, daß dein wirres Geschwurbel offensichtlich eingespielt wurde, denn wenn du dich angeblich so sehr mit den Hintergründen auskennen würdest, hättest du gewußt, daß dein Vorhaben hochgradiger Schwachsinn ist.

Wegen dir müssen wirkliche Patrioten wahrscheinlich noch mehr Drangsalierungen hinnehmen. Egal ob man nun an den Quatsch vom “geistigen Klima” glaubt oder nicht, aber die aufgehetzte Stimmung sagt alles.

Als in den 90er Jahren ähnliche Versager wie du Asylantenheime unter VS-Anleitung anzündeten, hatte dies nur zur Folge, daß anschließend etliche Organisationen verboten wurden, massenhaft Musik-Produktionen wurden beschlagnahmt und indiziert, und Konzerte wurden gestürmt und harmlose Besucher schikaniert. Auch hier das gleiche Spiel. Aber für solch eine Erkenntnis bist du offensichtlich viel zu dumm gewesen.

Und auch wenn der durchschnittliche Medienkonsument ebenso dumm ist, aber das Bild vom gewalttätigen, dummen Glatzkopf, mit dem man jegliche Heimatverbundenheit diskreditiert, bekam nun wieder gewaltig Wasser auf die Mühlen. Und das nicht nur einen Schwall, sondern gleich einen ganzen See.

Dazu sollst du ja auch “Gamer” sein. Auch eine Randgruppe, die gerne negativ dargestellt wird. Teilweise berechtigt. Es gibt genug verkrachte “Gamer” da draußen. Keine Frage. Aber nicht alle, die zocken, sind so. Einige dieser Freaks steigern sich in Speedrunning rein und zocken ihr Spiel täglich 15-20 Stunden. Zwar auch armselig, aber wenigstens tut man damit niemanden weh. Doch selbst im Vergleich zum noch so heruntergekommensten Nerd bist du eine Schande und weniger Wert als Dreck unter einem Fingernagel.

Ich las irgendwo, daß auch Selbstmord zu deinem “Plan” gehört hat. Offensichtlich funktionierte es nicht, vielleicht weil deine dahingestümperten Waffen dazu nichts taugten oder du selbst dazu einfach zu blöd warst. Und das bedauere ich absolut. Hätte die dahingemeuchelten Menschen zwar nicht wieder lebendig gemacht, aber dann wäre einem wenigstens das dümmliche Medienspektakel danach erspart geblieben. Weil jetzt kannst du deine ganze Hirnlosigkeit nochmal zeigen, indem du ein “Geständnis” ablieferst. Vielleicht ist ja mittlerweile wirklich was dran, daß man Menschen fernsteuern kann.

Soviel dazu. In höchster Verachtung – der Blogschreiber

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Betreutes Denken – bestellt wie geliefert

Auch wenn ich auf dem Blog eigentlich nichts mehr schreiben wollte(ich plane einen Umzug auf eine andere Plattform – dazu später mehr, wenn es soweit ist), dann doch mal ein paar Worte.

Wie ja sicher jeder mitbekommen hat, gab es gestern in Halle(Saale) einen sogenannten Terroranschlag. Als jemand, der mal kurzzeitig(zum Glück) in Halle gewohnt hat, schon verwunderlich. Ich kenne Halle als eher verschlafenes Nest, welches nichts von einer Großstadt hat(außer von den Einwohnerzahlen her), wo schon sprichwörtlich ab einer gewissen Uhrzeit die Bürgersteige hochgeklappt werden. Zu DDR-Zeiten mal eine Industriestadt, nach der Wende von der brD-Mafia kaputtgemacht, ist Halle heute ein trostloses Arbeitslosennest voller heruntergekommener Plattenbauten. Das nur mal dazu. Es entbehrt nicht einer gewissen tragischen Ironie, daß nun ausgerechnet jetzt wieder über diese Stadt berichtet wird(ansonsten gäbs ja echt keinen Grund).

Ich will die Vorfälle an sich gar nicht kommentieren. Es soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Natürlich sind solche Mordtaten zu verurteilen und der Täter ein verabscheuenswürdiger Mensch. Keine Frage.

Doch auffällig ist mal wieder, wie mit zweierlei Maß gemessen wird. Während jede andere Mordtat heruntergespielt wird, sobald sich abzeichnet, daß der Täter einen sogenannten Migrationshintergrund hatte, gibt es hier eine Rundum-Offenlegung. Name, Alter und Wohnort wurden veröffentlicht, ebenso gibt es Großaufnahmen von dem Typen zu sehen.

Andere Täter wurden da schon deutlich schonender behandelt. Entweder gar kein Bild oder nur solche mit gepixelten/mit schwarzen Balken versehenen Augen, und nähere Details wurden selten genannt.

Zufall? Wohl kaum. Während man bei den einen “vermeiden möchte, Vorurteile zu schüren”, geht man hier in die Vollen. Vom “Einzelfall” spricht schon gar keiner mehr. Man verdammt also alle “Rechtsradikalen” nun in Bausch und Bogen, die man auf die Ebene mit diesem Typen stellt, und wer “rechtsradikal” ist, definiert man ja immer noch per medialer Hoheit. Dabei schießt man quer gegen alles, was irgendwie “rechts” ist, von AfD bis hin zu Pegida. Keine Berichterstattung im Sinne, daß man einfach nur berichtet, die Interpretation liefert man natürlich gleich mit. Die Gossen-Journaille der Bundesrepublik hat nun wieder DAS Thema schlechthin, und jeder noch so unbedeutende Politiker und andere Schwätzer gibt vorgefertige Meinungsschablonen von sich(auch “Tweets” zählen ja dazu, würg).

Wer das Spiel nicht langsam durchschaut, dem ist nicht mehr zu helfen. Es wird ja auch schon wieder vermutet, daß dieser Anschlag der AfD(von der ich bekanntlich auch wenig halte) Prozentpunkte kosten soll, da ja alsbald Wahlen in Thüringen sind. Nun, wenn dem so ist, ist das ein billiger Manipulationsschachzug, und sollte er gelingen, dann unterstreicht es leider nur das, was der olle Churchill mal gesagt hat(ich verachte diese historische Figur zutiefst, aber manche seiner Worte sind zutreffend:

“Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler.”

Denn sollte sich jemand tatsächlich davon abbringen lassen, die AfD zu wählen(egal ob es nun was bringt oder nicht), weil in einem anderen Bundesland ein Amoklauf stattgefunden hat, dessen Täter in keinem Zusammenhang mit dieser Partei steht, nur weil die Medien da irgendwas Abstruses konstruieren(nach der gleichen Logik könnte man alle Traktorfahrer als gemeingefährlich abtun, nur weil kürzlich ein SUV in Berlin zum Tode einiger Fußgänger geführt hat – beide Fahrzeuge fahren auf Rädern, haben aber ansonsten rein gar nichts miteinander zu tun), dann kann ich dieser Person nur einen sehr eingeschränkten Geist attestieren. Denn entweder wählt man, weil man sich davon nun was verspricht, oder eben nicht. Andererseits zeigt es die Blödsinnigkeit der repräsentativen Pseudo-Demokratie auf: Sobald medial irgendwas suggestiert wird, welches man über Umwege irgendeiner Tat zuordnet, wird dem gefolgt. Das ist tatsächlich betreutes Denken in Reinform. Andererseits funktioniert es erschreckenderweise ja leider immer wieder. Seit dem Anschlag vom 11. September 2001 hat man weltweit die Sicherheitsvorkehrungen oft im überzogenen Ausmaß erhöht, seitdem gibt es blödsinnige Verordnungen wie Flüssigkeitslimits im Handgepäck und anderen Unsinn, der allerdings bislang weder Anschläge verhindert hat noch sonst irgendeinen Nutzen mit sich bringt. Es mußte eben einfach nur ein Rechtfertigungsgrund konstruiert werden. Die Leidtragenden sind die Bauernopfer bei solchen ruchlosen Umtrieben. An Zufälle kann man mittlerweile ebenso wenig glauben wie an den Weihnachtsmann.

Zweifelhaftes Jubiläum: 75 Jahre Attentat vom 20. Juli

Heute ist der Tag, an dem das Attentat durch die Verschwörer um Claus Schenk von Stauffenberg auf Hitler genau vor 75 Jahren stattfand.

Viele meinen nun, diesen “Patrioten” feiern zu müssen. Gerade solche, die sich selber für Patrioten halten.

Doch was war an der Tat patriotisch, “heldenhaft” oder was auch immer?

Gar nichts.

Die Verschwörer wollten lediglich ihre Pfründe erhalten. Von der Einführung einer “Demokratie” war nie die Rede.
Der Staat wäre weiter autoritär-diktatorisch geblieben, nur mit neuen Führungsfiguren.

Man hätte möglicherweise das 4. Reich proklamiert, heute ein Kampfbegriff, der gerne gegen pro-deutsche Bestrebungen verwendet wird.

Fehlgeleitette Deppen rennen mit der Wirmer-Flagge auf PEGIDA-Demos herum, ohne zu wissen, was es damit auf sich hat.

Die AfD schloß kürzlich Lars Steinke aus, weil er sich kritisch über Stauffenberg geäußert hätte.
Dabei wäre Stauffenberg mit seinen “rechtsextremen” Ansichten selber in der AfD angeeckt.

Der “Held” war ein Kameradenmörder, der vier Kameraden in den Tod riß(Zitat Rochus Misch).
Historische Helden kommen durch ihre Heldentaten durch Aufopferung tatsächlich auch um.
Stauffenberg kann daher schon mal kein Held gewesen sein, weil seine Tat weder heroisch war, noch zum Ziel führte.
Hätte er wirklich Mut und Überzeugung gehabt, hätte er Hitler persönlich getötet, auch wenn er dabei selber nicht überlebt hätte. Soviel zur “vorbildhaften Standfestigkeit”, die manche heute in ihn hineinfabulieren.
Wer selbst mit Kommunisten, die Deutschland schaden wollten, paktiert, ist kein Patriot, sondern maximal ein Opportunist.

Der Krieg wurde nicht gegen Hitler geführt, sondern gegen das deutsche Volk insgesamt.
Einer der größten Feinde Deutschlands, Winston Churchill sagte es selber:

“…Sie müssen verstehen, dieser Krieg gilt nicht Hitler und dem Nationalsozialismus. Dieser Krieg wird wegen der Stärke des deutschen Volkes geführt, das ein für allemal zu Brei gemacht werden muß. Es spielt keine Rolle, ob die Deutschen sich in den Händen eines Hitler oder eines Jesuiten-Priesters befinden…“

Historisch ist es also unhaltbar, die Verschwörer der Operation Walküre als Helden zu stilisieren.

Andererseits zeigt es gut die Widersprüchlichkeit sogenannter Geschichtswissenschaft auf, daß je nach eigenem Standpunkt Stauffenberg entweder als Vorbild oder als Verräter dargestellt werden kann, wenn man nur die richtigen Quellen zitiert und daraus schlußfolgert. Auffällig ist dabei, daß die Pro-Stauffenberg-Historiker geflissentlich alles ausblenden, was nicht in ihr Bild paßt.

Ohnehin ist die Glorifizierung der sogenannten Widerständler – egal welche – heute fragwürdig.
Selbst wenn man also Hitler und den Nationalsozialismus als Übel betrachtet und ablehnt, macht das die Widerständler nicht besser. Ein Übel macht ein anderes Übel nicht besser. Egal ob Stauffenberg, die Weiße Rose, oder die Rote Kapelle, die durch die Übermittlung militärischer Geheimnisse nur den Tod zahlreicher deutscher Soldaten zu verantworten hatte. Deutsche Soldaten, unsere Vorfahren, Menschen wie du und ich. Es läßt sich unter den Widerständlern keiner mit wirklich hehren Zielen finden. Wenn man also Helden und Vorbilder sucht, wird man woanders bessere finden.

Clown World – widernatürlich wird natürlich und umgekehrt

Wir leben heute in einer “Clown World”, einem Meme, welches Weltverbesserer(die faktisch eher Weltverschlechterer sind) auf die Palme treibt. Weil das Meme “Nazi” ist. Und da ich “Nazi” durch und durch bin, schreibe ich dazu genüßlich meinen Senf.

Diese Clown-Welt verkehrt alles ins Gegenteil. Orwell warnte ja schon davor, aber er hätte sich sicher niemals träumen lassen, daß nach einigen Jahrzehnten die Szenarien seines Werkes 1984(welches immer noch empfehlenswert ist!) ein Fliegenschiß sein werden(und ja, dieser Seitenhieb war völlig beabsichtigt).

Für alle, die das Buch nicht gelesen haben(dann holt das mal nach!): Dort herrscht eine dystopische Gesellschaft, in der die Oberen das Volk belügen und das noch als Wahrheit verkaufen. Dazu wird die Sprache verroht durch Vereinfachung, Begriffe werden ins Gegenteil verkehrt(“Krieg ist Frieden” z.B.), es gibt von oben verordnete Idole(“Der große Bruder”) und Haßobjekte(im Buch ein gewisser Emmanuel Goldstein).

Läßt sich doch alles 1:1 auf heute übertragen. “Vielfalt ist Stärke” ist ein Spruch, der ebenso in Orwells Buch stehen könnte. Die Vielfalt ist aber keine Stärke, sondern eine Schwäche, sie benachteiligt Einheimische, bringt unnötige Gesetze mit sich, man verschleudert Massen an Geldern für “Integrationsmaßnahmen”, die wenig bis gar nichts bringen, und der Konflikt verschiedener Menschengruppen ist ohnehin da, weil es nun mal widernatürlich ist.

Man gaukelt uns eine sogenannte Demokratie vor, faktisch wird genau vorgesagt, welche Leute man gut und welche man schlecht zu finden hat. Unsere Kanzlerin soll natürlich jeder ganz toll finden, ebenso den Herrn Bundesgrüßaugust. Außerhalb der Parteipolitik gibt es noch andere Idole, wie gegen den Klimawandel agitierende Teenies oder Arschloch-Kapitäninnen, die sich als Menschenschlepper betätigen. Die sind auch ganz vorbildlich.
Dagegen sollen wir Vertreter bestimmter Parteien – vor allem der mit der blauen, und natürlich der orangenen Farbe, auch wenn die blauen sie als Haßobjekt Nr. 1 langsam ablösen – ganz übel finden.
Weil das sind nämlich alles ganz böse Menschen, die sogar ein “geistiges Klima” für Morde und “Hetzjagden” schaffen.
Es ist zwar weder was bewiesen noch gibt es einen sonstwie sinnvollen Zusammenhang, aber verdammt, die Medien kauen es einem vor, die herrschenden Politiker auch, also glaubs endlich oder halt die Schnauze!

Auch abseits dessen gibt es verkehrte Werte, wenn man das überhaupt als Werte bezeichnen kann. Quasi das Mantra: Alles, was irgendwer als verletzend empfinden KÖNNTE, darf nicht gesagt werden. KÖNNTE.
Da sind dann bestimmte Personengruppen von getroffen, wenn man dem Glauben schenkt.
Wenn ich z.B. was gegen übergewichtige Menschen hätte und diese beleidigen wollte, würde ich sagen: “Fette Menschen sind doof und eklig”. Ja, DAS wäre verletzend und böswillig. Und ich sage dergleichen nicht.
Nun hat man aber nicht die Rechnung mit den Moralaposteln gemacht.
Für die ist nicht nur obige Aussage, die ja recht eindeutig ist, verletzend.
Nein, selbst alles, was man dermaßen INTERPRETIERT, ist verletzend.
Z.B. wenn jemand ganz sachlich auf die gesundheitlichen Nachteile von Übergewicht hinweist.
Oder selbst wenn es dicke Menschen gibt, die das löbliche Ziel haben, abzunehmen, und ihre Erfahrungen darüber teilen.
Das paßt den Moralaposteln auch nicht, weil es ja andere dicke Menschen, die das nicht können(eher: nicht wollen), verletzen KÖNNTE.
Deshalb wird auch gegen Vorher-Nachher-Bilder gepöbelt, man schafft sich gefährliche Label wie “Health at every size”, also “Gesundheit bei jeder Körpergröße”. Demnach sind also extrem untergewichtige Menschen ebenso gesund wie Personen, die 250kg und mehr auf die Waage bringen. Ich erwähne die extrem untergewichtigen Menschen, weil die mittlerweile ein wenig in den Hintergrund treten. Und nein, das ist kein Witz über die Breite von Personen, auch wenn z.B. jemand, der bei 180cm Körpergröße 40kg wiegt, sicher mehrmals hinter jemanden mit 250kg paßt. Fakt ist mal: Beide haben ein Gesundheitsproblem, in zwei Extremen.
Sicher, ich stimme damit überein, daß es jedem selbst überlassen ist, was er aus seiner Gesundheit macht. Insofern würde ich darüber niemanden belehren.
Andererseits, dort sind wir ja gar nicht mehr.
Es geht auch wieder mal – tada! – um ein angebliches geistiges Klima. Denn sobald jemand, der übergewichtig ist, anfängt, am Gewichtsverlust zu arbeiten, wird daraus der abstruse Zusammenhang konstruiert, daß es verletzend für andere ist.
Kein Witz!
Und damit das Ganze auch so schön pseudo-intellektuell klingt, hat man den Begriff “Fett-Phobie” erfunden.

Eine Phobie ist ein Begriff der Psychologie, der eine tief verwurzelte Angst eines Menschen beschreibt. Insofern also eine durchaus ernste Sache.

Was NICHT eine Phobie ist, ist die bloße Benennung der Faktenlage, oder daß man einfach bestimmte Personengruppen nicht mag. Man kann dies je nachdem verdammen oder die Meinung der Person akzeptieren, eine bloße Meinung fügt niemanden Schaden hinzu.
Aber weil sich die Moralapostel ihren Begriff nicht wegnehmen lassen wollen, kommen eben immer mehr angebliche Phobien dazu.
Deshalb gibt es mittlerweile Homophobie, Transphobie, Islamophobie, Fett-Phobie, und wahrscheinlich kommen später weitere Phobien hinzu. Darüber entscheidet dann die Innere Partei(Orwell lesen!), wer nun künftig eine benachteiligte Gruppe ist und welche Kritik als Phobie gilt.

Abseits der Phobien gibt es ja noch die “-ismen”(die Vertreter sind “-isten”) und die “-feindlichkeiten”. Auch das sind Orwellsche Sprachregelungen.
Wer also z.B. Angehörige anderer Ethnien nicht als potenziellen Partner in Erwägung zieht, der wird automatisch zum Rassisten. Wer einer Frau ein Kompliment macht, ist ein Sexist, wer meint, Frauen geben in bestimmten Berufen ein schlechtes Bild ab, ist ein Frauenfeind(oder damits noch klugscheißerischer klingt: Dann ist man ein “Misogynist”, vor allem im englischen Sprachbereich verwendet). Und wer keinen Döner mag, der ist ein Ausländerfeind.

Wie man sieht, sind all diese Kategorisierungen unsinnig und dienen lediglich dem Name Calling.
Was man machen kann: Den ganzen Quatsch einfach ignorieren und das Clown-Welt-Spiel nicht mitspielen.
Was man nicht machen sollte: Sich noch der Sprachregelung der Clowns unterwerfen. Damit wird man am Ende nämlich selber einer. Allerdings: Lustig wird es dadurch noch lange nicht.
Und wenn ich ehrlich bin, fand ich Clowns schon immer doof und unlustig.
Außer vielleicht Pennywise. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Von der Freiheit zur Feigheit – wie eine Wochenzeitung auf Anpassungskurs ist

Heutzutage ist es relativ schwer, als Nicht-Mainstream-Medien-Konsument brauchbare Informationsquellen zu bekommen. Nachdem man ja z.B. Plattformen wie Altermedia abgeschossen hat und selbst solche Seiten wie “Gesamtrechts” im Orkus verschwunden sind, bleiben da meistens nur noch die halb-angepaßten Seiten, die wenig zu befürchten haben. Wobei z.B. PI News mittlerweile kaum mehr ohne Brechreiz zu ertragen ist, wenn mal wieder Schmierfinken wie Michael Sülzenberger ihre Gülle verbreiten. Da kann man sich auch gleich den “Haltungsjournalismus” von Springer und co. geben, wo man wenigstens noch zwischen den Zeilen lesen kann.

Die “Junge Freiheit” ist eigentlich immer noch eine der wenigen Zeitungen, die nicht zu sehr auf Mainstream-Kurs ist. Doch dies hat sich in den letzten Jahren massiv geändert.

Es fing schon mal damit an, daß nur noch Abonnenten kommentieren dürfen. Mißliebige Kommentatoren sollten damit wohl ausgeschlossen werden. Doch immerhin, selbst unter den verbliebenen Kommentatoren gibt es noch einige, deren Meinungsbeiträge durchaus oft mehr Informationsgehalt als der eigentliche Artikel haben(bislang doch eher ein Merkmal der Mainstream-Medien), weil sie es wagen, an “Heiligen Kühen” der Bürgerlich-Konservativen(wie auch immer dieses Spektrum aussehen soll) zu zweifeln. Andererseits gibt es natürlich auch wohl Zeitgenossen, die man wohl als Wunschleser der Zeitung bezeichnen kann, wie einen gewissen “Hartmut Krentz”, der zwar gerne mit Begriffen wie “rechten Dumpfbacken”(ein Vokabular, was man sonst eher bei taz und co. vermuten würde) um sich wirft, ohne jetzt wirklich dazu beizutragen, daß man ihn nicht selber als solch eine empfinden könnte.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, daß man einige Informationen ausgerechnet gut detailliert auf anti-deutschen Seiten bekommt. So waren vor Jahren selbst noch NPD- und JN-Mitglieder Interview-Partner. Egal ob man nun die NPD mag oder nicht, aber wenn man wirklichen Journalismus betreibt, dann sollte man auch NPD-Mitgliedern die Möglichkeit geben, sich zu äußern, selbst wenn man nicht 100 % übereinstimmt. Schließlich betont man ja immer wieder, wie wichtig die Demokratie sei, man nennt sich “Wochenzeitung für Debatte”, und dazu gehört auch, daß man eben solche Debatten führt. Zudem ist die NPD weiterhin eine zugelassene Partei, und wer andauernd betont, daß man die “freiheitlich-demokratische Grundordung” achten muß, der sollte sich auch an seinen eigenen Ratschlag halten. Auch wenn ein Interview mit Udo Voigt 2004 schon recht belehrend ausfiel.

Doch selbst davon ist jedoch in den letzten Jahren nicht mehr viel übrig geblieben, es wird sogar immer verschärfter. Man nimmt sich mittlerweile eigentlich kaum mehr was mit den linken Mainstream-Medien, man vertritt selber einen “Haltungsjournalismus”, nur eben mit einer anderen Haltung. Was man macht, ist schlußendlich nichts anderes als taz und ähnliche Zeitungen: Man schreibt das, was die anvisierte Interessengruppe lesen möchte, oder von dem man dies animmt. Während zumindest bei der taz-Leserschaft Einigkeit bestehen dürfte, ist dies bei der JF jedoch nicht immer der Fall. Gerade die “Heiligen Kühe” der Zeitung stoßen gerne auf vehemente Ablehnung der Leser.
So sind viele vom ständigen Stauffenberg-Kult genervt, von der vielgeforderten Debatte bleibt da nicht mehr viel übrig, stattdessen feindet man alle an, die nicht ins Horn vom “Helden” blasen.
Aber auch das Gewetter gegen “Rechtsextremismus” nimmt immer schärfere Formen an. Man kann oder will offensichtlich nicht begreifen, daß “rechtsextrem” ein Begriff ist, den der Gegner erschaffen hat und der darüber die Deutungshoheit innehält.
Deshalb ist er von den ständigen Beteuerungen krawattentragender Herrschaften, die langsam aufs Rentenalter zusteuern(zuweilen auch mal jüngerer Herren), daß man sich “abgrenzen” muß, “rote Linien” ziehen oder “Quertreiber verjagen”(um mal einige Sprüche zu nennen), auch wenig beeindruckt: Für die Anti-Deutschen ist alles “nazi”, was die Grundlagen einer gesunden deutschen Nation nicht anzweifelt oder in Bausch und Bogen verdammt. Eine Erkenntnis, zu der man anscheinend nicht gelangen möchte, stattdessen glaubt man, die wohlfeile “konservative” Salbaderei würde irgendwann doch was erreichen.

Selbst von der Realität läßt man sich nicht beeindrucken und attestiert z.B. den AfD-“Quertreibern” immer, daß sie die Wählergunst senken würden, wobei seltsamerweise ausgerechnet dort, wo die “Radikalen” tätig sind, die Wahlergebnisse die besten sind, während dort, wo die angepaßten Quatschköpfe der “Mäßigung” sich betätigen, eher lächerliche Ergebnisse eingefahren werden. Sowieso kein echtes Argument ist es, wenn man sich immer brav der Einschätzung des VerfassungschMutzes beugt, der dann auf Geheiß von oben irgendwas beobachtet, was dann ja der Meßstein für Politik sein soll. Welche Verfassung diese dubiose Organisation schützt, wissen wahrscheinlich weder die noch die JF.

Auch sonst liefert man hin und wieder Beiträge ab, die denen linker Journalisten in nichts nachstehen. Z.B. nutzt offensichtlich gerade der Zeitungsgründer und Chef-Redakteur Dieter Stein seine Machtposition aus, um gegen Personen zu stänkern, die er nicht leiden kann. Björn Höcke z.B., oder Götz Kubitschek, der früher selber für das Blatt schrieb, aber mittlerweile seine eigene Zeitung(Sezession) betreibt.
Man mag Stein zwar einerseits Anerkennung dafür zollen, daß er die JF als einstmals wirklich alternative Zeitung gegründet hat, aber andererseits spricht es auch nicht gerade für ihn, wenn er seine Ansichten offensichtlich aus reinen Markt-Kalkül-Gründen ändert.
Indem man sich dem immer enger gezogenen “Rechtsextremismus”-Begriff glaubt unterwerfen zu müssen, spekuliert man wohl auf mehr Leser, die man ansonsten meint, mit “radikalen” Positionen zu verschrecken. Doch wo ist da der Idealismus? Sollte er mal vorhanden gewesen sein, bleibt er schlußendlich auf der Strecke.

Dabei bedarf es nicht mal der üblichen Salbader wie Stein oder Weißmann. Seit einer Weile schreibt ein gewisser Boris T. Kaiser einen Wochenrückblick, dem man bislang zumindest einen gewissen sarkastischen Wortwitz zusprechen konnte.
Leider meinte nun auch er, gegen “AfD-Deppen” ätzen zu müssen. Erbost hatte sich der Monarch über das Sitzenbleiben eines AfD-lers zur Gedenkminute für Walter Lübcke, und daß Wolfgang Gedeon mit einer recht derben, aber passenden Wortwahl “rechtsextremen Terror” beschrieb.
(Nur mal angemerkt zur Thematik “Terror”: Jeglicher Terror – egal von welcher politischen oder religiösen Seite – ist ohnehin ein Phänomen, was ausschließlich Geheimdienst-Werk ist. “Terror” dient immer dazu, eine Stimmung zu erschaffen, die weitere staatliche Einschränkungen rechtfertigt und am Ende nur der Drangsalierung unbescholtener Bürger gilt. Seit 9/11 gibt es schließlich überall Sicherheitskontrollen an Flughäfen, die vorher nie notwendig waren, aber “Terrorismus” gibt es weiterhin. Was hat es netto also gebracht? Wahrscheinlich nichts. Und das Gleiche gilt für anderen “Terror”.
Vielleicht sollten Landtage und Bundestag mal Gedenkminuten für alle von den “Fachkräften” und anderweitig ermordeten Deutschen gedenken, dann wäre man permanent am Schweigen. Inhaltlich liefe es ja auf das Gleiche hinaus, was dort gesagt wird.)
Und Gedeon ist ja sowieso ein rotes Tuch, auch für die JF – schließlich hatte man ja 2012 eines seiner Bücher positiv rezensiert, nur um sich dafür dann vier Jahre später zu entschuldigen, die Rezension zu löschen und sich der Antisemitismus-Keule zu beugen. Dabei stellt Gedeon auf seiner Internetseite seine Standpunkte deutlich klar – und selbst die ansonsten sehr philosemitische Seite PI News läßt ihn weiterhin schreiben.
Es entbehrt auch hier wiederum nicht einer gewissen Ironie, daß man eigentlich die gleichen Methoden verwendet wie die Etablierten:
Man unterstellt dem Gegner gewisse Ansichten, ignoriert seine gegenteilige Aussage und die Meinung zu jenem Gegner wird dann irgendwann die normale Ansicht. Soviel auch hier zur angeblichen “Debatte”.
Die vielgeforderte Debatte wird ja auf etlichen Ebenen meistens vermieden, egal ob ob von vornherein oder durch “Name Calling”. Dabei geht es in der Regel um durchaus bedeutsame Dinge, die man jedoch nicht ansprechen möchte, weil man offensichtlich genau weiß, daß die eigenen Argumente keiner Prüfung standhalten.
Man kann also durchaus feststellen, daß die JF insgesamt schon voll im Establishment angekommen ist.
Zumindest vom Habitus her. Das Problem ist, daß man weiterhin nicht von den anderen akzeptiert werden wird – da helfen auch keine Lippenbekenntnisse. Für die Mainstream-Medien ist die JF weiterhin ganz übel, sicher nicht zuletzt auch deshalb, weil es sich um unliebsame Konkurrenz handelt. Man sollte also aufpassen, daß man es sich am Ende nicht mit allen verscherzt.
Denn auch wenn es wohl eine unbequeme Wahrheit ist, aber “Rechtsextreme” nutzen die Zeitung ebenso zur Informationsbeschaffung. So manch einer dürfte es sich aber überlegen, ob er auf das “E-Begging”(Spenden-Popup) anspringt oder gar ein Abo abschließt. Immerhin kann man ja probeweise abonnieren – ich tat dies, nur um nach vier Probe-Ausgaben festzustellen, daß inhaltlich meistens nicht so viel mehr dabei zu lesen ist als in den öffentlich-zugänglichen Artikeln.
Und das, was teilweise zu lesen war, war dann auch nicht so der Knaller – wie z.B. allenthalben belehrende Analysen darüber, wie sich die AfD verhalten solle. AfD hin oder her, meine Ablehnung zur Partei habe ich schon mehrmals erläutert – aber es sollte wohl am Ende deren Entscheidung sein, wie man handelt, nicht die einer außenstehenden Wochenzeitung, selbst wenn sie noch vergleichsweise wohlwollend gegenüber der Partei auftritt(zumindest denen gegenüber, die sie für diejenigen hält, die es richtig machen). Wie die Geschichte bislang gezeigt hat, sind auch alle, die sich zu anpasserisch gegeben haben, früher oder später von der Bildfläche verschwunden. Ob man das also wirklich will, liegt in der eigenen Hand.

Nachtrag: Man könnte glatt meinen: Bestellt wie geliefert. Am 5. Juli erschienen gleich zwei Artikel, die meine Ausführungen kaum besser bestätigen. Einmal meinte Herr Stein wieder, die AfD hinsichtlich “Rechtsextremismus” belehren zu wollen, ein anderer Artikel behandelte – ohne weiteren Kommentar dazu – eine Umfrage, daß die Deutschen Angst vor “Rechtsextremismus” hätten, und das mehr als vor Islamismus und Linksextremismus. Da erübrigt sich wohl jeder weitere Kommentar.

Doppelmoralistische Heuchler

Laut dem Grundgesetz sind ja alle Menschen gleich – egal welcher Religion, Weltanschauung usw. sie angehören.

Doch wie mittlerweile bekannt ist, sind manche gleicher als gleich. Das mediale Brimborium könnte es deutlicher nicht machen. Je nachdem, welche Herkunft oder politische Ansicht ein mutmaßlicher Straftäter hatte, wird berichtet. War der Täter ein Zuwanderer, wird das geflissentlich verschwiegen, aber wenn er “rechts” war, dann steht das Wörtchen “mutmaßlich” nur noch als Alibi da, denn es hindert die Schmierfinken nicht daran, sich gleich groß darüber auszulassen und die absurdesten Zusammenhänge zu fingieren.

Das sieht man auch daran, wie mit Toten umgegangen wird. Aktuell steht die halbe Republik ja immer noch Kopf wegen des Mordfalls Lübcke, es wird überall gedacht, verdächtigt und natürlich wieder kräftig gegen politisch mißliebige politische Personen argumentiert. So wurde nun das zu späte Aufstehen eines AfD-Mitgliedes im bayerischen Landtag wieder zum Eklat hochstilisiert. Markus Söder kommentierte dazu:

“Einem Verstorbenen das Totengedenken demonstrativ zu verweigern, ist ehrverletzend, respektlos und ein beispielloser Fehltritt […]”

Ach was. Dann blicken wir doch mal einige Monate zurück, in den März. Da war in Chemnitz ein gewisser Thomas Haller seinem Krebsleiden erlegen. Weil Haller Fan des Chemnitzer FCs war und zudem dort für diesen Sicherheitsdienste übernommen hatte, gedachte man ihm im Stadion. Doch anstatt dem Toten seine Würde zu lassen, mußten diverse Medien nun die Leier herunterrattern, daß er “Neonazi” und Hooligan war, inklusive großen Mutmaßungen mit “Verstrickungen in die rechte Szene”(gähn) und irgendwas mit dem NSU soll er angeblich auch zu tun gehabt haben. Man ließ sich lang und breit darüber aus, was für ein bulliger Straßenschlägertyp er war, der “gewaltbereit” gewesen sei und und und…wer sowas las, dem wurde suggeriert, daß hier ja eigentlich jemand gestorben ist, um den es dann ja doch nicht schade sei(das ist die gewollte Interpretation, nicht meine Meinung!) Wo war denn da der Respekt, den man für jeden einfordert? Nirgends. Stattdessen gab es wegen des Gedenkens diverse Rücktritte und Empörung. Selbst eine Stadträtin der SPD äußerte sich über ihn als Menschen positiv, was natürlich dazu führte, daß man sie nicht mehr zur Kandidatur aufstellen möchte.

Ergo, mit der Gleichheit hat man es offensichtlich nicht so. Nicht mal, wenn jemand tot ist. Wenn das die “Werte” dieser vermeintlich demokratischen Republik sein sollen, dann kotze ich da umso mehr drauf, weil diese Moralistenscheiße nichts weiter als heuchlerisches Geschwafel ist!

Anleitung für die AfD zum Erfolg(Satire)

Aktuell macht ja mal wieder ein neuer “Skandal”, der eigentlich gar keiner ist, die Runde in der AfD. Der Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern hat sich doch tatsächlich 1989 – also 30 Jahre her! – von der NPD schulen lassen.

Jetzt fordert Herr Wauland ein Parteiausschlußverfahren. Aber Obacht: Am Ende beschäftigt sich die AfD nur noch damit, wen sie ausschließen kann, nicht mehr mit wirklichen Mißständen.

Es gibt ja immer recht teure Berater und andere Personen, die sich einen Reibach verdienen, wenn sie in solchen Fällen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Ich bin mal so großzügig und gebe der AfD hier ganz kostenlos ein paar Ratschläge, wie man sich künftig jeglichen Nazi-Verdachtes entledigt:

1. Verwendung der Autobahn wird auf die Unvereinbarkeitsliste aufgenommen
Schließlich hat der böse Hitler die Autobahnen vollenden lassen. Insofern ist Autobahn bekanntlich Nazi.
AfD-Mitglieder müssen künftig Landstraßen fahren, fliegen oder die Bahn benutzen. Autofahren aber auf keinen Fall im Volkswagen – da steckt ja das Wort “Volk” drin und das ist auch ganz übel verdächtig.

2. Wahlplakate dürfen nicht mehr an Pfählen aufgehangen werden, an denen sich NPD-Plakate befinden
Es wird doch immer betont, wie wichtig “Distanzierung” ist. Also sollte man konsequenterweise nirgends dort, wo NPD-Plakate hängen, die eigenen Plakate aufhängen. Wenn man es noch besser machen möchte, hängt man sie selbst dort nicht auf, wo die NPD mal irgendwann Plakate aufgehangen hat. Das wäre ja auch schon verdächtig. Im Zweifelsfalle hilft die lokale Antifa sicher bereitwillig weiter, zu erforschen, wo das der Fall war.

3. Keine Parallelen zu Hitler
Künftig gelten folgende Ausschluß-Kriterien für AfD-Mitglieder:
Geburtstag am 20. April, 176cm Körpergröße(so groß war der böse Mann nämlich), das Tragen eines Schnauzbartes, das Halten eines deutschen Schäferhundes, und der Besitz eines Führerscheins(den besaß er nämlich auch – wissen nur nicht alle, weil er sich gerne chauffieren ließ).

4. Trink- und Eßverbote
Auch hier kann man sich sehr gut in der Nazi-Austreibung üben. Fanta sollte für AfD-Mitglieder tabu sein, denn dieses Getränk wurde während der NS-Zeit von der deutschen Coca-Cola-Gesellschaft erfunden, weil nicht genüg Rohstoffe für Cola vorhanden waren. Fanta ist also ganz mächtig braun-verdächtig, schon alleine wegen der orangenen Farbe, ein falscher Blickwinkel und schon sieht Fanta doch sehr braun aus. Man kann nie vorsichtig genug sein!
Auch der Konsum von Gemüse wird verboten, da Hitler sich fleischlos ernährte.
Um aber auf Nummer sicher zu gehen, sollte man ebenso auf Weißwürste und gefülltes Geflügel verzichten – denn andere Quellen sagen wieder, daß das Hitlers Leibspeisen waren. Gerade Weißwürste sind ja eh voll verpönt, da nicht halal – also kann man sich ja gleich noch des Verdachts der Islamophobie entledigen(und da gabs ja noch diese andere Gruppe, die kein Schweinefleisch mag). Idealerweise verbietet man gleich auch das Grillen, wie jüngst aus Chemnitz bekannt wurde, ist das auch schon “rechtsextrem”.
Idealerweise verzichtet man am besten völlig auf jegliche Nahrung oder Getränke, dann erledigen sich alle Probleme mit potenziellen “Nazi”- und “Rechtsextremen”-Verdächtigungen schon von ganz alleine. Und nein, das ist ganz selbstverständlich keine Aufforderung zum Suizid – natürlich nicht nur deshalb, weil er sich damals auch dazu entschied.
Ich schlage stattdessen die Ernährung durch Prana vor. Sauerstoff nicht, weil das ist auch wieder NS-verdächtig, die Nazis haben nämlich auch Sauerstoff geatmet.

Ansonsten wären noch als mögliche Tabus zu nennen: Das Schreiben von Büchern, wie man hörte, hat Udo Voigt, der langjährige NPD-Vorsitzende, ein Buch geschrieben, mal ganz zu schweigen von “M.K.”, das ist ja auch ein Buch.
Urkunden sind künftig auch tabu, weil Udo Voigt Herrn Augustin solch eine überreicht haben soll.

Und bevor es jetzt endgültig zu absurd wird, beende ich diese Zeilen erstmal und schalte den Computer aus. Schließlich ist auch die Verwendung eines Computers nazi-verdächtig, weil der erste Computer 1939 von Konrad Zuse im Deutschen Reich erfunden wurde. Am Ende sollte man sich die Frage stellen, was man eigentlich überhaupt noch machen kann, ohne irgendwie anrüchig zu sein!